Regenwasserversickerung

Regenwasser muss eigenständig vor Ort versickert werden!

Regenwasser sollte am besten direkt vor Ort versickern, um unmittelbar an Ort und Stelle wieder dem Wasserhaushalt zur Verfügung zu stehen. Beim Einsickern filtert der Boden Schadstoffe aus und schützt so das Grundwasser. Damit dies optimal gewährleistet ist, sollte die Versickerung möglichst breitflächig über die belebte Bodenzone erfolgen.

Umfassende Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf der Internetseite des Bayerischen Landesamtes für Umwelt.

Regenwasser darf nicht in den Kanal!

Eine Einleitung von Regenwasser in den öffentlichen Kanal ist untersagt! Jeder Grundstückseigentümer hat selbst für die Beseitigung des anfallenden Niederschlagswassers auf seinem Grundstück zu sorgen! Dies gilt sowohl für das Wasser aus Dachrinnen als auch für abfließendes Regenwasser von allen befestigten Flächen wie z. B. Zufahrten oder Höfen.

Eine Ausnahme hiervon besteht lediglich im Gewerbegebiet Gelting. Durch den zu geringen Abstand zum Grundwasser ist eine Versickerung hier nicht immer möglich. Grundsätzlich gibt es hier deshalb einen Regenwasserkanal, an den angeschlossen werden kann. Dieser Regenwasserkanal wird von der Stadt Geretsried betrieben und nicht von den Stadtwerken. Informationen hierzu erhalten Sie deshalb im Bauamt der Stadt Geretsried bei Herrn Dipl.-Ing. (FH) Jan Klinger, Tel.: 08171 6298-35, E-Mail: jan.klinger@geretsried.de.

 

Aufgrund der geologischen Gegebenheiten (Schotterflächen des Voralpenlandes) ist eine Versickerung vor Ort in der Regel problemlos möglich. Deshalb gibt es sonst in Geretsried auch nur einen Schmutzwasserkanal und keinen Regen-wasserkanal oder ein Mischsystem. Regenwasser, das in den Schmutzwasserkanal eingeleitet wird, erhöht unnötig die Abwassermenge und führt letztendlich zu einer Verteuerung der Abwassergebühren. Deshalb sind die Stadtwerke im Interesse aller Gebührenzahler sehr bemüht, illegale Fehlanschlüsse (z. B. von Regenrinnen) beseitigen zu lassen. Dazu werden regelmäßig Berauchungen der Kanäle vorgenommen, durch welche Fehlanschlüsse erkannt werden können.

 

 

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